ANTIKE UHREN HENDRIKS - UHRENLEXIKON


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Dachluhr, spezielle Form einer österreichischen Wanduhr, meist mit qualitätsvollen Werken. » Stilrichtungen

Damenuhren, kleine, meist dekorative Uhren, die seit Mitte des 19. Jh. eigens für Damen hergestellt werden.

Darmseiten, dünner Darm, der durch ein besonderes Behandlungsverfahren sehr zugfest und elastisch wird. Zur Verbindung zwischen Federhaus und Schnecke in frühen Taschenuhren verwendet, auch wird die Darmsaite bei Gewichtsuhren, besonders bei Wiener Regulatoren eingestzt.

Datumanzeige, Angabe des Tages, manchmal auch der Woche, des Monats, des Jahres, die seit dem 16. Jh. auf Großuhren häufig erscheint. Gelegentlich werden sogar die wechselnde Länge des Februars und die Schaltjahre berücksichtigt (sog. Ewiger Kalender). Seit dem 17. Jh. befinden sich Datumsanzeigen auch auf Taschenuhren.

Datumgrenze, Sie wurde international auf den 180. Längengrad festgelegt. Bei einer reise von West nach Ost wird ein Tag zweimal gezählt, bei einer Reise von Ost nach West ein Tag abgezogen. Die Zonenzeit gilt für jeweils eine 15o breite Zone; der Zeitunterschied zwischen den einzelnen Zonen beträgt 1 Stunde.

Datumuhr, eine Uhr, die außer Stunden, Minuten und Sekunden durch einen Zeiger oder in einem Fenster des Zifferblattes auch Tagesdatum bzw. Woche und Monat anzeigt.

Deckstein, über das Lager eines Rades oder der Unruhwelle gesetzter Edel- oder Halbedelstein, welcher das seitliche Spiel begrenzen soll.

Deck-Watch, bei der Seefahrt verwendete Präzisionstaschenuhr.

Dencker, Ferdinand, er war Chronometermacher und kam 1866 nach Hamburg. Er war maßgeblich an der Entwicklung von ganggenauen Marinechronometern beteiligt und Mitbegründer der Chronometerwerke Hamburg. Seine Chronometer erreichten bei den Wettbewerbsprüfungen der Deutschen Seewarte regelmäßig die Klasse 1 mind. jedoch Klasse 2. Er war auch der Erfinder einer sogenannten Sekundär-Kompensationseinrichtung. Er war öfters als Sachverständiger für die Deutsche Seewarte tätig und außerdem Mitglied in der Vereinigung für Chronometrie.

Dent, Edward John, (1790-1853) englischer Uhr- und Chronometermacher, erhielt den Auftrag, die Uhr von Westminster zu bauen, die schließlich von seinem Stiefsohn Frederick ausgeführt wurde.

Dezimalzeit, Gliederung der Uhrzeit nach dem Dezimalsystem. Sie entspricht dem immer wieder auftauchenden Bestreben, alle Maße und Bereiche in dezimalen Zahlen auszudrücken, was viele Rechnungen erleichtert. Sie war bereits in Frankreich 1793 bis 1806 die gesetzlich vorgeschriebene Zeit.

Dezimalzifferblatt, Zifferblatt, das in zehn statt zwölf Stunden unterteilt ist, in Frankreich zur Zeit der Revolution hergestellt.

DGC, Deutsche Gesellschaft für Chronometrie, Sie hat ihren Sitz in Nürnberg und besteht aus dem Technisch-Wissenschaftlichen und dem Historisch-Wissenschaftlichen Fachkreis. Deutsche Gesellschaft für Chronometrie

Digitalanzeige, Zeitangabe, bei der die Anzeige nicht durch Zeiger erfolgt, sondern die auf einer sich drehenden Scheibe angebrachten Ziffern in einem Ausschnitt der Front erscheinen. diese Art der Anzeige kommt seit dem 18. Jahrhundert vor.

Directoire, in der Zeit der französischen Revolution herrschende , bestimmte Stilrichtung des Klassizismus, benannt nach dem Revolutions-Direktorium (1795-1799).

Ditisheim, Paul (1868-1945), einer der bedeutendsten Schweizer Uhr- und Chronometerbauer.

Dollar-Watch, um 1877 in den USA entwickelte Billigtaschenuhr zum Preis von nur einem Dollar.

Dorer Kaspar (1717-1800), Schwarzwälder Uhrmacher; Hersteller von Figurenuhren, wahrscheinlich brachte er als erster im Schwarzwald Mondphase und astronomische Angaben auf einer Uhr an.

Dosenuhr, tragbare Uhren in Dosen- oder Trommelform, die seit etwa 1500 bis ins 17. Jahrhundert angefertigt wurden. Ihr Gehäuse, fast immer aus Messing, trägt auf der Oberseite das Zifferblatt mit nur einem Zeiger. Kleinere Dosenuhren wurden wahrscheinlich auch von Peter Henlein in Nürnberg hergestellt.

Doublé (engl. plated), eine Art der Vergoldung. Die Goldauflage wird in Mikron angegeben.

Doxa, Schweizer Uhrenfirma, 1889 von Georges Ducommun in le Locle gegründet. Fertigte überwiegend preiswerte Taschenuhren, auch Eisenbahneruhren und frühe Armbanduhren. 1969 wurde Doxa in die Synchron AG integriert, 1978 erwarb die Firmengruppe Aubry Fréres SA die Marke Doxa.

Drehpendel (Torsionspendel), eine Pendelmasse, die nicht senkrecht hin- und herschwingt, sondern in horizontaler Lage Drehbewegungen ausführt, an einem elastischen schmalen Band (der Drehpendelfeder) aufgehängter Pendelkörper, der in horizontaler Lage Drehschwingungen aus führt. Es ist hauptsächlich an Jahresuhren zu finden.

Dürrstein & Cie., Johannes Dürrstein (1845-1901) gründete 1874 in Dresden die Taschenuhrgroßhandlung Dürrstein & Cie., die er in wenigen Jahren zu großer Bedeutung entwickelte, vor allem sicherte er sich den Hauptvertrieb der in Glashütte produzierten Uhren von Lange & Söhne. Auf seinen Einfluß hin begann die Firma Lange & Söhne auch mit der Herstellung einer billigeren Uhr, der sogenannten DUF. Ob es später zu Schwierigkeiten mit Lange & Söhne kam, ist nicht bekannt, jedenfalls gründete er mit seinem Bruder Friedrich am 01.01.1893 die Glashütter Uhrenfabrik "UNION", die große Bedeutung erlangte. Zwischen 1909 und 1919 wurden auch See-Chronometer hergestellt. Die auf den ersten Weltkrieg und die Inflation folgende schwere Wirtschaftskrise 1925/26 konnte auch die Glashütter Uhrenfabrik UNION nicht überstehen. Sie wurde 1926 liquidiert.

Dynamometer, Apparat zum Messen der Zugfederkraft im Federhaus. Er ermöglicht die Feststellung der Kraft der Feder bei ihrer Anspannung und schreibt auf Papier das Diagramm gemäß den Umgängen bei Aufzug und Ablauf.

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